Mehrwert statt Nachlass - Ein Effekt der Krise
Goldenen Zeiten für optimierte Werbeetats aufgrund der Wirtschaftskrise möglich. Eine aktuelle Marktuntersuchung der IMAGE Marketing GmbH zeigt eindruckvoll auf, dass mit einem engagierten Einkauf von Werbeleistung, derzeit, mit dem vorhanden Werbeetat, zwischen 30% und 50% mehr Leistung für Unternehmen als vor der Krise herausgeholt werden kann.
Wie eine Gemeinde Firmen hilft, Gewerbesteuern einzusparen und dadurch in der Krise wieder auf die Beine kommt.
Von Dr. Matthias Hüppauff
Bereits im Oktober 2008 berichtete Hamburgs Mittelstandszeitung Missler über eine Renaissance der bekanntesten deutschen Gewerbe-Steueroase Norderfriedrichskoog. Aufgrund der erneuten Steuerdiskussion um Hamburgs Hebesätze schafften etliche Unternehmen hinter den Kulissen schon einmal Fakten. Auf dem Weg zum Zweitwohnsitz auf Sylt mache inzwischen manch einer wieder einen Zwischenstopp in der beschaulichen 40-Seelen-Gemeinde Norderfriedrichskoog (NFK).
Wer verdient am Medienskandal?
Von Dr. Walter Scheuerl. Seit etwa zwei Jahren häufen sich die Fälle, in denen Lebensmittelskandale, über die die Medien berichten, nicht mehr auf journalistischen Recherchen beruhen, sondern von kommerziell arbeitenden Agenturen lanciert werden. Das Geschäftsmodell scheint lukrativ zu sein: Der silberne Mercedes-Kombi, der ca. einmal pro Woche nachts vor landwirtschaftlichen Betrieben vorfährt, verheißt nichts Gutes.
Stiftungen: „Die tun was!“
Von Dr. Wolf Schmidt .„Wir haben verstanden!“ – Die Shell-Botschaft nach dem Brent-Spar-Desaster ist zum geflügelten Wort geworden. Es steht für öffentliche Reue unter dem Eindruck, anders in einer Medienkampagne kein Gehör mehr zu finden. Diese Art demonstrativer Buße hat allerdings mittlerweile so viel Nachahmung gefunden, dass das Publikum nur noch begrenzt beeindruckt ist. Lieber will es Taten sehen. Die Gründung einer Stiftung im Rahmen einer Corporate-Social-Responsibility-Strategie des Unternehmens ist solch eine Tat, deren Chancen noch viel zu wenig Betroffene erkennen. Die Gründung einer Stiftung im Rahmen einer Corporate-Social-Responsibility-Strategie ist solch eine Tat, deren Chancen betroffene Unternehmen noch viel zu wenig erkennen.
Coaching in der Krise – Die Wahrheit entdecken: Jede Krise birgt eine Chance
Von Marlen Nebelung. Krisen verunsichern. Der eine ist unmittelbar betroffen, den anderen trifft es nur indirekt. Es ist in allen Medien zu lesen und nach und nach in allen Branchen zu erleben, dass „die Krise“ eine beträchtliche Angespanntheit mit sich bringt. Die Verunsicherung steigt in der Regel proportional zur unmittelbaren Betroffenheit. Wird die eigene Branche von der Krise erreicht, ist das Wackeln an den eigenen Unternehmenswänden spürbar. Lang gehegte Berufsvorstellungen, die eigene augenblickliche Position, ja sogar das eigene Selbstverständnis geraten ins Wanken. Die Frage nach der Zukunft der eigenen Firma und den damit verbunden Einnahmemöglichkeiten lassen Unruhe oder gar Panik aufkommen.
Krise und Insolvenz im gemeinnützigen Bereich
Von Viktor von Websky und Thomas Krüger. Die globale Finanzkrise bringt auch einige gemeinnützige Institutionen zunehmend in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Die Anzahl der Insolvenzfälle und Abwicklungen nehmen in diesem Bereich zu. Diese aktuelle Entwicklung hat vielfältige Gründe. Zu nennen sind exemplarisch die allgemeine Geldknappheit, die Ertragsschwäche, eine nachlassende Resonanz bei Mitgliedern und Spendern, die Abnahme der Zuschüsse, eine unzeitgemäße Aufgabendefinition und oftmals auch Misswirtschaft und Managementfehler. Diese Gegebenheiten machen es notwendig, dass sich die Organe der gemeinnützigen Institutionen mit dem Problem der Krise, ihrer Früherkennung und der Vermeidung oder Bekämpfung beschäftigen.
Der deutsche Immobilienmarkt: ein robuster Langweiler?
Von Stephan Jung. Während sich aktuell Wirtschaftskapitäne mit „Der Turbokapitalismus ist gescheitert" und „Das Weltwirtschaftssystem ist kollabiert" zitieren lassen, werden die Immobilienexperten nicht müde, klarzustellen, dass eine Finanzkrise nicht automatisch eine Immobilienkrise nach sich zieht. Die Auswirkungen der Finanzkrise treffen am Ende des Tages dann aber doch den ein oder anderen Investor stark: Insbesondere die risikobereiten Marktteilnehmer mit hoher Finanzierungsquote, die auf ambitionierte Mietsteigerungen und steigende Vervielfältiger gesetzt haben, stellen jetzt fest, dass die Immobilie doch kein beliebiges Handelsgut ist und sind schon wieder vom Markt verschwunden.















